VR LEASING präsentiert Jahresergebnis 2010
- Operatives Geschäft wieder mit 5,0 Millionen Euro positiv.
- Rückläufige Risikovorsorge.
- Genossenschaftsbanken als wichtigste Partner.
- Erfolgreiche Spezialfinanzierung.
Eschborn. Die VR LEASING hat im Geschäftsjahr 2010 ein positives Ergebnis vor Steuern erwirtschaftet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 5,0 Millionen Euro (2009: -16,7 Mio. Euro). Ursache dafür ist im Wesentlichen die positive Entwicklung der Risikovorsorge, die gegenüber dem Vorjahr von 117,1 Millionen Euro auf 82,3 Millionen Euro zurückgeführt werden konnte.
Das Zinsergebnis betrug 190,3 Millionen Euro (2009: 201,3 Mio. Euro). Der Jahresfehlbetrag lag 2010 bei 14,4 Millionen Euro (2009: 7,9 Mio. Euro). Das Eigenkapital inklusive Kapital von Personengesellschaften betrug 362 Millionen Euro (2009: 397 Mio. Euro). Trotz des auf 171,4 Millionen Euro reduzierten Verwaltungsaufwands (2009: 176,3 Millionen Euro) stieg die Cost-Income-Ratio auf 68,1 Prozent (2009: 63,7 Prozent). Die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte das Unternehmensrating "A mit stabilem Ausblick" für den VR LEASING-Teilkonzern.
Umsichtige Risikopolitik
Die VR LEASING legt den Schwerpunkt auf ertragreiches Wachstum. Das Neugeschäft der
VR LEASING reduzierte sich 2010 gegenüber 2009 um 15,5 Prozent auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro (2009: 3,5 Mrd. Euro). Insgesamt wurden 108.651 Neuverträge abgeschlossen (2009: 126.601). Diese Entwicklung hatte zwei Ursachen: Zum einen verfolgte die VR LEASING angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage bei neuen Engagements eine konservative Risikopolitik, was im Interesse des Unternehmens die Messlatte für Neuabschlüsse höher legte. Gleichzeitig hielt sich der Mittelstand mit Investitionen in der ersten Jahreshälfte noch zurück, was sich in einer geringeren Nachfrage nach Finanzierungsverträgen niederschlug. Der Rückgang im Neugeschäft fiel im Inland (2010: 1,8 Mrd. Euro; 2009: 2,2 Mrd. Euro) deutlicher aus als im Ausland (2010: 1,1 Mrd. Euro; 2009: 1,3 Mrd. Euro).
Genossenschaftliche FinanzGruppe als Stabilitätsgarant
Die Volksbanken Raiffeisenbanken bilden die wichtigste Säule des Geschäfts der VR LEASING. Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte das über die Volksbanken Raiffeisenbanken abgeschlossene Neugeschäft 1,2 Milliarden Euro (2009: 1,5 Mrd. Euro). Damit wurde das Inlandsneugeschäft zu zwei Dritteln von den Volksbanken Raiffeisenbanken getragen.
Factoring und Zentralregulierung legen zu
Factoring leistet einen dynamischen Beitrag zur Mittelstandsfinanzierung. An diesem Trend partizipiert die VR FACTOREM spürbar. Der Umsatz der VR FACTOREM kletterte mit rund 2,3 Milliarden Euro auf sein bislang höchstes Niveau (2009: 1,8 Mrd. Euro). Das genossenschaftliche Factoringinstitut wurde im Dezember 2010 zu 100 Prozent von der VR LEASING übernommen. Auch die Zentralregulierung der VR DISKONTBANK konnte ihren Umsatz steigern – und zwar auf 7,4 Milliarden Euro (2009: 6,9 Mrd. Euro).
